Online Shop und Wettbewerbsrecht

Obwohl erst seit gut 20 Jahren möglich, ist das Einkaufen über das Internet mittlerweile für weite Teile der Bevölkerung selbstverständlich. Sie als Kunden können unter einer Vielzahl von Möglichkeiten wählen, wo Sie Dienstleistungen und Waren kaufen können. Die erzielten Umsätze sind seit Jahren steigend. Dabei können Kunden bei speziellen Online Shops/Plattformen ebenso einkaufen wie bei dem Händler um die Ecke, der seine Waren deutschlandweit anbietet, als auch Auktionsplattformen nutzen. Derartige Aktivitäten werden unter dem Stichwort eCommerce zusammengefasst. Aber auch über Smartphones werden steigende Umsätze erzielt. Erfolgt der Verkauf darüber, spricht man von mCommerce.

In den vergangenen Jahren hat der Gesetzgeber einen Rechtsrahmen für den elektronischen Geschäftsverkehr geschaffen, der die gesetzlichen Vorschriften an die tatsächlichen Gegebenheiten des Internets anpasste. Dabei wurden die seit Jahrzehnten bestehenden Vorschriften des allgemeinen Kaufrechts dahingehend angepasst, dass den Verbrauchern teilweise sogar mehr Rechte zustehen, als hätten sie im Laden eingekauft. Hierzu zählen insbesondere die Widerrufsrechte als Teil des sogenannten Fernabsatzrechtes, die die Kunden beim Händler “um die Ecke” nicht haben.

Ein weiterer Teil dieses Rechtsrahmens war es einerseits, Verbraucher vor unseriösen Angeboten zu schützen. Auf der anderen Seite wurden für die Verkäufer Anforderungen gestellt, die, wenn sie nicht oder nicht im nötigen Maß erfüllt werden, ein Risiko für eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung darstellen.

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